Unsere Heimat
"
Das DREISAM-Stadion Freiburg
 
Angefangen hat alles mit zwei Sportplätzen, die dem 1952 neu gegründeten SC Freiburg von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden. Im Sommer 1954 wurde die Anlage neben dem Strandbad eingeweiht, und dann passierte erst einmal lange nichts mehr. Sich umgezogen und auch Versammlungen abgehalten hat man damals in einer Baracke am Spielfeldrand.


Erst 1964 hat der Amateuroberligist dann mit dem Bau des Vereinsheims "Dreisamblick" einen ersten Schritt zur Komfortverbesserung unternommen. Weitere sechs Jahre floss dann Wasser die Dreisam hinunter, bevor an der Südtorseite zur Schwarzwaldstraße (jetzige Südtribüne) hin 480 überdachte Sitzplätze einen Hauch von Stadionatmosphäre erzeugten.

Als  der SC 1978 in die Zweite Bundesliga aufstieg, musste er für das erste Jahr im Profifußball zum Erzrivalen FFC ins Möslestadion wechseln. Der spielte damals auch noch zweitklassig und hatte schon vorher eingerichtet, was im Dreisamstadion, unter anderem, auch noch fehlte: der seinerzeit obligatorische Sicherheitszaun um den Platz.

Als dieser auch im Dreisamstadion gebaut war, kehrte der SC 1979 an die Schwarzwaldstrasse zurück, und der Vorsitzende Achim Stocker fasste einen kühnen Plan: eine richtige Tribüne sollte nun gebaut werden, eine für über eine Million Mark und mit stolzen 1800 Sitzplätzen. Was 1980 dann auch passierte und aus der Arena an der Schwarzwaldstraße erstmals eine Anlage machte, die sich den Namen Dreisamstadion auch wirklich verdient hatte. Immerhin 15.000 Zuschauer fasste das Stadion jetzt, und ab 1989 wurde außerdem dafür gesorgt, dass im Bauch der Haupttribüne angemessene Umkleidemöglichkeiten für Schiedsrichter und Mannschaften eingerichtet wurden.


Aber erst als der Sport-Club dann 1993 unter Volker Finke in die Bundesliga aufstieg, nahm der Ausbau des Dreisamstadions zu seiner jetzigen Form wirklich an Fahrt auf. Der Installation einer Flutlichtanlage und der Erweiterung der Gegengerade, auf der zum Aufstieg neben der Instandsetzung der nun überdachten 8000 Stehplätze auch eine Tribüne mit 1580 Sitzplätzen gebaut wurde, folgte schon im Jahr darauf die Aufstockung der Haupttribüne auf 5000 Sitzplätze. Und, nicht zu vergessen, eine für das filigrane Kurzpassspiel der Freiburger eminent wichtige Investition: die überfällige Sanierung des Rasens.
 

Steil, aber in diesem Fall mit Sinn und Zweck, fallen auch die Ränge der Südtribüne zum Platz hinab. Der Neubau zur Schwarzwaldstraße hin wurde 1995 errichtet. 4400 Stehplatz- und 2200 Sitzplatzbesucher finden seit dort auf der Südseite Platz.

Vier Jahre später rücken zum letzten Mal Kräne, Bagger und riesige Arbeiterkolonnen im Stadion ein. Die Gegengerade wird in eine reine Sitzplatztribüne für 7000 Zuschauer umgewandelt, und gleichzeitig entsteht hinter dem Nordtor eine auf 6000 Plätze aufgestockte Stehtribüne (vorher: 2600), mit deren Überdachung nun alle Fans im Stadion im Trockenen sind.

25.000 Zuschauer fasst die Arena seit dort auf 14.500 Sitz- und 10.500 Stehplätzen. Damit sind die rechtlichen Ausbaumöglickeiten bis an die Grenze ausgeschöpft. Im Sommer 2002 wird das neue Medienzentrum zwischen Haupt- und Nordtribüne fertig gestellt sein.



Quelle: SC Freiburg


News
 
+++ Neue Rubrik "Videos der Woche" hinzugefügt +++
Werbung
 
"
 
 
104926 Besucher (311331 Hits)
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=